und somit auch endlich wieder Zeit für Neuigkeiten.
Der Winter kommt mit großen Schritten. Die Temperaturen sind drastisch gesunken. Tagsüber haben wir zur Zeit nur noch 20-25 Grad; Nachts ist es mit 10 bis 20 Grad schon sehr frisch.
Die letzten Wochen waren sehr arbeitsintensiv. Wir haben ungefähr 1000 m² von Sträuchern und vielen Büschen befreit und ein Nachbar (ehemals aus der schönen Schweiz) kam mit seinem Traktor samt Pflug um daraus einen Garten zu ackern.

Adrian beim Ackern
Inzwischen sind nicht nur Rettiche,Radieschen, Gurken und Tomaten, sondern auch Paprika, Stangenbohnen, Erbsen, Zuchini und Melonen gesäht sowie Mammon (auch Papaya genannt), Bananenstauden und Acerolakirschen gepflanzt. Ja ja; auf 1000 m² geht schon was rauf; Susanne kann sich hier so richtig austoben!
Zenzi, eine unserer Kühe, hatte sich vorletzte Woche ein Stück maroden Stacheldrahtzaun zunutze gemacht und sich das ganze Grün des dort gewachsenen Elefantengrases genüsslich einverleibt. Als Folge dessen haben wir den Zaun abgebaut und mit neuen Pfosten sinnvoll versetzt, so dass das Feld jetzt wesentlich größer ist. Es war ganz schön viel Arbeit ca. 150 m Zaun mit 4x Stacheldraht Huf- und Klauentiersicher abzuspannen. Die abgefressenen Stengel haben wir gleich als Setzlinge wieder verwertet und eingepflanzt. Da noch reichlich Platz über war und sowohl Kühe, als auch Pferde noch viel lieber Zuckerrohr als Elefantengras fressen, haben wir bei einem Nachbarn 400 laufende Meter Zuckerrohr geschlagen und in kleine Stücke gehauen um sie einzupflanzen.

Beim zerstückeln des Zuckerrohres

Beim pflanzen der Zuckerrohrstücke
Wenn das alles groß gewachsen ist, wird das ein Festmahl für Pferde und Kühe. Wie eingangs schon erwähnt wird das alles im Moment mit viel Wasser (mit Unterbrechungen ca. 30 Stunden Regen) kräftig gegossen.



