28. November 2009

Erweiterung der Großbaustelle

Inzwischen ist der Strom angeschlossen und der Tiefbrunnen bis in 160 m Tiefe gebohrt. Momentan läuft ein 24 Stunden-Dauertest um zu zeigen, ob tatsächlich 7000 Liter/Stunde gefördert werden, die Pumpe gut funktioniert. Ein Nebeneffekt ist, dass das Rohr gereinigt wird.

Zusätzlich zu den bestehenden und vorher beschriebenen Baustellen kamen diese Woche noch der Bau eines Geheges für Gänse und Hühner sowie der des Hauses für den Capataz Avelino und seine Familie hinzu.

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Auch der Bau des Pferdestalles schreitet voran. Die angegliederte Sanitäranlage ist bereits im Rohbau fertig.

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Ab Montag soll mit dem Bau unseres Pools begonnen werden.

Beim säubern des Grundstückes mit der Motorsense hat Javier zwei kleine Hasenbabys gefunden. Ramona und Julia versuchen sie mit der Flasche groß zu ziehen. Julia kümmert sich ebenfalls um 9 Wachteln, die Gero ihr geschenkt hat.

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Unser Bestand an Pferden vergrößert sich auch immer mehr. Wir haben einen  schönen Fuchs-Wallach von einem anderen Nachbarn gekauft. Sein Name ist “Aslan” (und weil das schwierig zu merken ist, rufen wir ihn meist “Alfons”, oder liebevoll “Fonzi”).

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Kategorie: Allgemein – admin 14:13

22. November 2009

Großbaustelle Caacupe

Nachdem sich bezüglich unserer Daueraufenthaltsgenehmigung (was für ein Wort!) wegen eines Ämterstreikes kaum etwas bewegt, tut sich wenigstens auf unserem Grundstück vieles.

Für die Stromversorgung gibt es hier drei Möglichkeiten. Um möglichst unabhängig zu sein, werden wir eine eigene 15 KV-Leitung vom ca. 1,2 km entfernten nächsten Knotenpunkt bis auf unser Grundstück und einen eigenen Transformator haben; den sogenannten Drei-Phasen Strom. Dafür sind einige Betonmasten erforderlich. Und natürlich wird auch bis in die tiefe Nacht gearbeitet!

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Da zur Unabhängigkeit auch die Wasserversorgung gehört, rückte vorgestern ein Bohrtrupp für unseren eigenen Tiefbrunnen an. Gestern und heute wurde der Bohrkopf zuerst auf 120m und dann doch auf 159m Tiefe vorgetrieben. Dadurch soll sichergestellt werden, dass 7000 Liter/h (anstatt nur 3000 Liter/h) Wasser gefördert werden können. Die nächsten Tage werden noch die Rohre und die Pumpe ins Loch gesenkt.

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Auch wurde des Nachts noch das Reet für das Pferdestalldach geliefert und heute kamen die restlichen Caranday-Stämme.

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Kategorie: Allgemein – admin 03:57

Sammelleidenschaft

Zu Susannes großer Sammelleidenschaft gehören Pferde. Denn wozu ein großer Pferdestall, wenn nix drin steht? Neulich kam ein Nachbar vorbei und bot uns seine knapp zweijährige Stute zum Kauf an. Nach eingehender Begutachtung durch Avelino und uns haben wir „Luna“ gekauft.

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Kategorie: Allgemein – admin 03:33

13. November 2009

40. Geburtstag

Am 10. 11. feierten wir 40. Geburtstag! Den 26. von Avelino und den 14. von Adrian. Das ganze natürlich in Caacupe auf unserem Grundstück.

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Für Adrian hatten Gero und Avelino eine ganz besondere Überraschung organisiert. Zur Feier des Tages kam die freiwillige Feuerwehr von Caacupe mit ihrem Einsatzwagen (einem alten deutschen ausrangierten Löschfahrzeug) zu uns auf das Grundstück. Voller Stolz wurde uns das Fahrzeug gezeigt und Adrian und Julia durften ein Stück mitfahren.

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Kategorie: Allgemein – admin 03:56

11. November 2009

Ereignisreiche Tage

Nachdem wir die Sache mit dem Container erfolgreich hinter uns gelassen haben, sind wir nun wieder dabei an unserer Daueraufenthaltsgenehmigung und dem Hausbau zu arbeiten. Das geht hier natürlich nicht mit europäischer Hektik, sondern mit der oft erwähnten paraguayischen Gemütlichkeit. – Komme ich heute nicht, komme ich vielleicht morgen; oder aber gar erst nächste Woche – Komischer Weise gewöhnt man sich schnell an diese Gepflogenheiten. Man kann ja eh‘ nichts dagegen tun; also mit im Strom schwimmen!

Mit unserem Land Rover hatten wir einige technische Probleme. Er war das viele fahren nicht gewohnt und häufig in der Werkstatt. Also haben wir ihn gegen einen schnittigen Pickup getauscht.

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Die Pläne für unser Haus haben wir noch einmal ändern müssen. Unsere Architektin Cynthia hatte wohl etwas falsche Vorstellungen über die Dicke unserer Brieftasche. Zu den Kosten für das Haus kommen hier außerdem noch die Versorgung mit Frischwasser, Abwasserentsorgung und Stromversorgung extra hinzu. Das war dann insgesamt doch zu viel des Guten. Aber wir sind guter Dinge, dass sie jetzt alles in einem akzeptablen Rahmen bringt.

Außerdem haben wir uns entschieden, mit dem Bau des Pferdestalles zu beginnen. Die Arbeiten dafür können noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Das verschafft uns die Möglichkeit vorübergehend auf dem geplanten Heuboden zu ‚hausen‘ und bei den Bauarbeiten für das Haus Nähe zu sein.

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Kategorie: Allgemein – admin 03:35

4. November 2009

La historia de nuestro Contenedor oder wie unser Container doch noch aus dem Zoll kam!

Am 13. Oktober erhielten wir ein Mail von der Spedition, die wissen wollte, wohin die Containerpapiere geschickt werden sollten. Wir erfuhren aber nichts darüber, wo sich der Container zu diesem Zeitpunkt befand. Über unsere Notarin kamen wir in Kontakt mit einer Firma, die Zollberechtigung besitzt und den Container aus dem Zoll auslösen darf. Wie sich herausstellte, war es die gleiche Firma, die uns von der Spedition empfohlen wurde.

Am Mittwoch, dem 21. Oktober erhielten wir ein Mail von der Hafenbehörde, dass der Container angekommen sei. Also am Donnerstag hin zur Firma die ihn auslösen darf (hier Disperchant genannt) und los ging der Papierkrieg. Auftrag erteilen, Ladeliste unterschreiben, Passkopien machen, original Fahrzeugpapiere (VW-Bus und Einachsanhänger) aushändigen, mit zur Hafenbehörde fahren und beim Zoll unterschreiben, dass es unser Container ist.

Am Freitag wurde unter Aufsicht von Hafen- und Zollinspektor der Container geöffnet. Wir befürchteten schlimmes; z.B. dass die Ladung verrutscht wäre und die Windschutzscheibe zerstört, oder das Auto einen größeren Blechschaden erlitten hätte. Zu unserer Überraschung war nichts dergleichen festzustellen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Helfer und „Tetrisspezialisten“.

Natürlich durfte nichts herausgenommen werden. Der Container wurde wieder verschlossen und die Disperchanten verhandelten mit der Zollbehörde über den Einfuhrzoll für die Fahrzeuge.

Am Montag sollte der Container ausgelöst sein und zu Gero nach Itaugua gefahren werden.

Natürlich hatten wir einige Helfer für 11 Uhr organisiert und waren morgens um ca. 9 Uhr vor Ort; was wir dann erfuhren war, dass über das Wochenende das Zollpersonal gewechselt wurde und die Verhandlungen neu gestartet werden mussten. Ob wir den Container heute überhaupt bekommen würden, war fraglich und könne erst nach der Mittagspause abgesehen werden.

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Um die nicht vorhandenen Ereignisse eines heißen sonnigen Tages zusammen zu fassen: wir verbrachten den Tag mit der Suche nach einem schattigen Platz; sagten den Helfern ab; sprachen zwischendurch mit dem Disperchanten und warteten bis 17 Uhr. Dann fuhren wir mit dem Collectivo (auch das war ein Erlebnis), wie der öffentliche Bus hier heißt, zurück nach Itaugua. Die Verhandlungen gestalteten sich schwierig, da der neue Zollchef für den Anhänger, der einen Neupreis (wir konnten die Originalrechnung von 2004 vorlegen) von €349 hatte, Zoll von €1600 haben wollte, was natürlich völlig indiskutabel war.

Da Avelino mit uns war und auf uns ‚aufpasste‘ war der Tag doch nicht ganz verloren, da wir uns ja mit ihm nur auf Castillano verständlich machen konnten. Wir lernten doch einiges!

Am Dienstag zog sich das Ganze dann weiter, aber schließlich wurde uns dann doch irgendwann der Container vor die Füße gestellt.

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Nun musste das Auto herausgeschoben und dessen Inhalt wieder in den Container gebracht werden.

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Dann ab auf die Waage zum Gewichtscheck. Nach schier endloser Warterei war es geschafft; um 16 Uhr fuhr der LKW endlich vom Hof.

Um 17:30 Uhr konnten wir endlich beginnen den Container vor Geros Haus zu entladen. Es war eine sehr schweißtreibende Arbeit über ca. 5 Stunden. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad war es im Container wie in einer Sauna.

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Wir hatten uns überlegt einige Dinge, wie z.B. die Pferdekutsche, gleich auf das Grundstück nach Caacupe zu bringen. Ein weiterer Teil sollte bei Gero bleiben und der Rest zu Achim nach Ypacarai gebracht werden. Aber es wäre ja fast noch ein guter Tag geworden, wenn nicht der LKW nach Caacupe  Nachts um kurz vor 23 Uhr von der Polizei angehalten worden wäre. Wir mussten nachweisen, dass die Ware auf dem LKW nicht geklaut war. Das war um diese Zeit etwas schwierig, da der Disperchant die Papiere des Zolls noch hatte. Außerdem fuhren Julia, Adrian und Daniela mit, um beim Abladen zu helfen und auf dem Grundstück zu übernachten. Natürlich hatten wir in der Hektik vergessen ihnen die Ausweise mitzugeben. Gero und Susanne fuhren also zur Polizei um alles zu klären, was auch gelang. Nachts um 2 Uhr war dann auch dieser LKW entladen.

Am Mittwoch brachten wir die restlichen Kartons zu Achim und räumten Geros Terrasse wieder frei.

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Dann endlich war auch diese Aktion beendet.

Kategorie: Allgemein – admin 02:31