18. Oktober 2009

El Nino und Tsunami

Die Auswirkungen des Wetterphänomens El Nino (=Erwärmung des Meerwassers im Ostpazifik vor der südamerikanischen Westküste im Winter) waren bis in unser Apartment zu spüren. Zunächst war es nur einige Tage angenehm winterlich kühl, dann wieder heiß. Das hatte natürlich in der Nacht Gewitter mit Starkregen zur Folge. Diese Wassermassen konnten vom Erdboden nicht mehr aufgenommen werden und so hatten wir gleich zwei Mal eine Flutwelle auf unsere Türe zukommen sehen. Eine Umleitung der Wassermassen war nahezu unmöglich, obwohl wir in Badehose mit Schrubber und Besen bewaffnet versuchten das schlimmste zu verhindern. Gegen die Kraft des Wassers ist man einfach machtlos. Und so sah es in unserem Zimmerchen entsprechend aus.

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Gut nur, dass ein findiger Maurer ein kleines Abflussröhrchen in die Ecke eingebaut hat. Nach wenigen Stunden konnte das Wasser ablaufen und zurück blieb nur der mitgeschwemmte Sand.

Vor der Haustüre sah es natürlich auch entsprechend aus. Der kleine Damm den wir versuchten zu bauen war zwar nicht nutzlos, hätte aber viel früher und viel höher gebaut werden müssen.

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Inzwischen ist alles wieder vorbei und wir schwitzen bei über 30 Grad!

Kategorie: Allgemein – admin 21:20

15. Oktober 2009

Hurra, Ignaz ist da! :-)

Vorletzte Nacht hat sich Ignaz zu unserer illustren Runde gesellt. Nach langem Warten war es nun endlich soweit. Seine Mutter musste eine schwere Geburt hinter sich bringen, doch mit Avelinos helfenden Händen ging alles gut. Gestern besuchten wir unseren neuen Anhang. Wir tauften ihn auf den Namen Ignaz Avelino Burger und nutzten die Gelegenheit gleich die anderen 3 Kühe auch zu taufen, nämlich auf die Namen Zenzi und ihr mittlerweile schon 7 Monate altes Kalb Eli und Juli mit dem kleinen goldigen Ignaz.

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Auf dem Rückweg hat sich noch eine kleine Gottesanbeterin auf Susannes Finger verflogen.

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Kategorie: Allgemein – admin 21:06

14. Oktober 2009

Besuch auf dem Großmarkt

Da wir hier viel Obst und Gemüse essen, entschlossen wir uns dies in größeren Mengen au dem Großmarkt in Asuncion einzukaufen. Zurzeit ist das Obst und Gemüse etwas teurer, da es nicht so viel gibt. Einkaufen funktioniert am Großmarkt folgendermaßen:
Mit dem Land Rover vor dem entsprechenden Händler anhalten, fragen, was die Kiste Obst kostet, sich für entsprechende Ware entscheiden; diese wird dann hinten eingeladen und man bezahlt durchs Fenster. Aussteigen ist hier nicht notwendig.
Wir haben folgendes gekauft:

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1 Kiste Bananen (22 kg) für 20.000 Guaranies (GS),
1 Kiste mit 24 Stück kleinen Ananas (12 kg) für 25.000 GS,
2 große Wassermelonen (16 kg) für 25.000 GS,
1 Sack Orangen (120 Stück, ca. 10 kg) für 20.000 GS,
1 kg Tomaten für 8000 GS,
1 kg Auberginen für 6000 GS.

Wir haben also für 62 kg Obst und Gemüse 104.000 GS ausgegeben, was beim derzeitigen Wechselkurs nicht mal 15 Euro entsprechen.

Kategorie: Allgemein – admin 23:20

5. Oktober 2009

?Que pasa? – Was ist inzwischen passiert?

Wir haben uns inzwischen an viele Dinge gewöhnt; am schnellsten an die paraguayische Gelassenheit. Momentan hat unser Leben irgendwie den Status eines Campingurlaubes. Die Kinder ‚residieren‘ unter Geros Quincho (einer überdachten Terrasse) und Susanne und Roland in einem kleinen Mini-Apartment im Garten.
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Seit knapp zwei Wochen haben wir täglich mit den Missionaren Unterricht in Spanisch. Elder Anderson kommt aus Californien und so findet der Unterricht in Englisch statt. Sein Mitarbeiter, Elder Rodrigues, kommt aus Uruguay und passt auf, dass er uns nichts Unsinniges beibringt. Es macht viel Spaß.
Mit unserem Landrover fahren wir umher und machen uns mit der Umgebung vertraut. In Aregua haben wir einen deutschen Metzger entdeckt. Sein Pressack und die Sülze sind hervorragend, aber man muss sich ja auch von anderen Dingen ernähren; z.B. Empanadas und Chipa.
Natürlich waren wir auch schon mehrmals in Caacupé auf unserem Grundstück, um den Capataz Avelino mit seiner Familie zu treffen und uns umzusehen, Schießübungen zu machen, … Die letzten Kilometer Erdweg befinden sich gerade in Vorbereitung für die Pflasterung. Eine Teerdecke soll anschließend aufgetragen werden.
Auch mit Cynthia trafen wir uns, um unser Haus zu planen. Vor Ort suchten wir einen besonders schönen Platz dafür aus.
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Kategorie: Allgemein – admin 03:09